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FLORIAN SCHROEDER & VOLKMAR STAUBZUGABE - Der satirische Jahresrückblick von FLORIAN SCHRÖDER und VOLKMAR STAUB Deutschland am Ende eines jeden Jahres. Ein Land braucht eine Therapie. Die Kabarettisten Volkmar Staub und Florian Schroeder ziehen die Couch aus, nehmen den Patienten gründlich unter die Zeit-Lupe und krempeln den ganzen Krempel mal ordentlich um. Ein ganzes Jahr in schrägen Szenen, Parodien, Liedern und Gedichten. Jürgen Becker und Volker Pispers sind mit 48 Jahren geradezu die Fohlen unter den Kabarettschlachtrössern. Bruno Jonas und Mathias Richling werden demnächst 55, Richard Rogler nähert sich mit 58 langsam dem Rentenalter, Dieter Hildebrandt ist 80 und Hanns Dieter Hüsch schon seit zwei Jahren tot. Jeder einstige Klassenclown, der unfallfrei einen Witz erzählen kann, landet heute bei “Nightwash” oder in anderen Comedy-Formaten. Kabarett scheint ein Auslaufmodell zu sein und für junge Komiker so reizvoll wie eine Kaffeefahrt in den Harz. Wäre da nicht Florian Schroeder. Der 28-Jährige parodiert Prominente aus Politik und Unterhaltung, dass es nur so eine Art hat. (...) Seine satirischen Nachahmungen sind im Duktus und Habitus der Parodierten dermaßen treffend, dass man manchmal vor Wonne wiehern muss. Und mit der Parodie von “Ottis Schlachthof” besorgte er schon den Höhepunkt bei der Revue-Veranstaltung. Schroeders Mathias Richling feiert sich als einer der bestbezahlten Kabarettisten im Fernsehen, Jochen Busse kann zu nichts etwas beitragen und fordert immer nur ein “anderes Thema”, Dieter Nuhr lacht auch, wenn er keinen Gag gemacht hat, Ottfried Fischer ist schwer von Begriff und auch sonst sehr schwerfällig und Wilfried Schmickler schimpft die ganze Zeit über Kabarettisten (”Aufhören!”). Spätestens nach dieser Nummer mag man Pocher, Appelt und Co. nie wieder Oliver Kahn, Boris Becker oder Reich-Ranicki anparodieren hören.
Jahresrückblick 2010
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FLORIAN SCHROEDER & VOLKMAR STAUB